Sportmedizin

Die Fachartikel stammen fast alle aus der "Deutschen Zeitschrift für Sportmedizin" (mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers, des Vereins zur Förderung der Sportmedizin, Hannover). Nutzung nur für die eigene Weiterbildung und zum privaten Gebrauch. Alle weiteren Rechte und Copyright vorbehalten.

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  • Impfungen bei Sportlern

    Grundsätzlich sollten Sportler einen Impfstatus entsprechend der aktuellen Empfehlungen der Ständigen Impfkommission aufweisen. Dazu gehört insbesondere ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Masern. Darüber hinaus sind jedoch weitere Impfindikationen erwägenswert zum Schutz von Leistungssportlern mit erhöhtem Infektionsrisiko, z.B. für Hepatitis B in Kontaktsportarten, Influenza oder FSME. (Heft 12/2014)   › Weiterlesen

  • Studien zu körperlichem Training bei onkologischen Patienten: Empfehlungen zu den Erhebungsmethoden - das Transkriptom

    In der Versorgung onkologischer Patienten wird körperliches Training zunehmend als wichtige supportive Therapie angesehen. Bisherige Studien haben ein breites Spektrum an Erhebungsmethoden für primäre und sekundäre Endpunkte verwendet. Um die Vergleichbarkeit und Qualität zukünftiger Studien zu verbessern, leitet diese Arbeit unter Berücksichtigung spezifischer Aspekte bei onkologischen Patienten konkrete Empfehlungen ab für die Erhebung der 1) Ausdauerleistungsfähigkeit, 2) Kraftleistungsfähigkeit, 3) koordinativen Leistungsfähigkeit sowie 4) für mittels Fragebögen erfasste Endpunkte. (Heft 11/2014)   › Weiterlesen

  • Auf der Suche nach geeigneten Nachweismethoden für Doping - das Transkriptom

    Um den Missbrauch leistungssteigernder Substanzen und Methoden einzuschränken und die Gesundheit von Sportlern zu schützen, bedarf es fortschrittlicher Nachweismethoden. In den letzten Jahren wurde vor allem die Entwicklung indirekter Nachweismethoden vorangetrieben. Bei der Betrachtung ausgewählter biologischer Marker, die in Relation zu einer Referenzpopulation analysiert werden, können Unregelmäßigkeiten festgestellt werden, die indirekt Hinweise auf die Verwendung verbotener Substanzen und Methoden geben. (Heft 10/2014)   › Weiterlesen

  • Schwerverletzte durch Unfälle im Reitsport

    Problemstellung: Reiten ist ein in Deutschland weit verbreiteter und beliebter Sport. Die Risiken, mögliche Verletzungen und Verletzungsfolgen werden weithin unterschätzt. Präventive Maßnahmen benötigen nach Möglichkeit eine definierte Zielgruppe; dies erhöht deren Akzeptanz, Umsetzung und somit Wirksamkeit. Die vorliegende Studie charakterisiert hierfür das Kollektiv der Schwerverletzten (NISS > 15) durch Reitunfälle und stellt es den leichtverletzten Fällen gegenüber. (Heft 09/2014)   › Weiterlesen

  • Race Track Trauma Life Support - ein Konzept für die präklinische Behandlung von Schwerverletzten im Motorsport

    Prioritätenorientierte Versorgungskonzepte polytraumatisierter Patienten nach dem ABCDE-Schema verbessern nachweislich die Schnittstellenproblematik und sollen Letalität und Morbidität verringern. Die Versorgung des Schwerverletzten im Motorsport stellt aufgrund der zahlreichen Unterschiede zum öffentlichen Verkehrsraum eine besondere Herausforderung dar. Es wurde deshalb ein Konzept zur Versorgung schwerverletzter Motorsportler (RTTLS-Race Track Trauma Life Support) entwickelt, welches in einem ABCDE-basierten Algorithmus zusammengefasst wird. Des Weiteren wurde ein Kursformat entwickelt, in welchem das RTTLS-Konzept in Theorie und Praxis gelehrt wird. (Heft 06/2014)   › Weiterlesen

  • Einfluss hoher vs. niedriger Reizintensität auf die Ausdauerleistungsfähigkeit untrainierter Männer - die RUSH-Studie

    Problemstellung: Hoch-Intensives-Intervall-Training (HIIT) findet im Breitenund Gesundheitssport zunehmend Anwendung. Ziel der Untersuchung war es, den Effekt eines 16-wöchigen HI(I)T- versus eines moderat-intensiven (Dauer-) Lauftrainings (MICE) auf Leistungszuwachs und physiologische Determinanten bei untrainierten Männern im mittleren Lebensalter zu evaluieren. (Heft 05/2014)   › Weiterlesen

  • Leistungsbegrenzung und Trainingstherapie bei chronischer Herzinsuffizienz

    Seit über 25 Jahren konnten randomisierte Studien zeigen, dass durch körperliches Training viele der pathophysiologischen Einschränkungen begünstigt oder gar aufgehoben werden können. So ist gut belegt, dass aus körperlichem Training eine verbesserte körperliche Leistungsfähigkeit, geringere Symptomausprägung und Verbesserung der Lebensqualität resultieren, ohne den Nachteil eines erhöhten akuten Risikos durch das Training selbst. (Heft 04/2014)   › Weiterlesen

  • Stabilisierung des proximalen Tibiofibulargelenks mittels Gracilissehnenplastik nach Maffulli bei chronischer Instabilität

    Fälle isolierter, traumatischer Instabilitäten des proximalen Tibiofibulargelenks und deren operative Stabilisierung wurden selten beschrieben. Die Diagnosesicherung im differentialdiagnostischen Spektrum des lateralen Knieschmerzes erfolgt häufig erst spät. Bisher ist weder bezüglich der Operationstechnik, noch bezüglich der Nachbehandlung ein Standardverfahren etabliert. (Heft 03/2014)   › Weiterlesen

  • Der Einsatz von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) im Spitzensport

    Nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) sind aus dem sportmedizinischen Ärztekoffer nicht weg zu denken, da hauptsächlich „Bagatellverletzungen“ dem Athleten die sportliche Partizipation erschweren oder gar verhindern. Wissenschaftliche Arbeiten insbesondere der FIFA Fußballweltmeisterschaften wie auch im Breitensport zeigten eine erschreckende Praxis dieser Medikamente, dass beinahe jeder dritte Athlet vor den Wettkämpfen schmerzlindernde und entzündungshemmende Substanzen benötige, im Breitensport meist ohne ärztliche Verordnung noch Kontrolle. Trotz Präventionsmaßnahmen durch Information der Sportärzte konnte keine Reduktion der Inzidenz beobachtet werden. Die Dunkelziffer der selbstständigen Einnahme durch die Athleten erscheint zudem hoch. (Heft 02/2014)   › Weiterlesen

  • Sitzende Lebensweise als ein gesundheitlich riskantes Verhalten

    Basierend auf einem narrativen Review systematischer und meta-analytischer Arbeiten wird aufgezeigt, dass Personen ihre Gesundheit gefährden, wenn sie lange Zeit des Tages sitzen. Die bislang vorliegenden epidemiologischen (Beobachtungs-)studien berichten konsistent, dass das Risiko für die Inzidenz des Diabetes Typ 2 und für kardiovaskuläre Ereignisse sowie für das frühzeitige Versterben (kardiovaskuläre und Gesamtmortalität) bei langandauernden Sitzzeiten steigt.. (Heft 01/2014)   › Weiterlesen

  • Die Klinische Untersuchung der Schulter

    Die klinische Untersuchung der Schulter bestimmt die weiterführende bildgebende Diagnostik, führt mit deren Kombination zur korrekten Diagnose der Erkrankung/Verletzung und stellt damit die Basis einer erfolgreichen Therapie dar. Gerade Überkopfsportler oder auch Kontaktsportler klagen über Schulterschmerzen, die nicht immer mikro- oder makro-traumatischer Genese sein müssen, sondern auch sportartspezifisch durch eine trainingsbedingte Veränderung der Biomechanik hervorgerufen werden können. (Heft 12/2013)   › Weiterlesen

  • Körpereigene Produktion von Erythropoietin (EPO)

    Erythropoietin (EPO) hemmt die Apoptose der Erythrozytenvorläufer im Knochenmark, und es beschleunigt deren Proliferation und Differenzierung. Dieser Artikel beschreibt die physiologisch-chemischen Mechanismen der Regelung der Erythropoiese durch EPO. (Heft 11/2013)   › Weiterlesen

  • Sport bei ADHS - Plan für Desaster oder verschenkte Ressource?

    Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist durch individuell unterschiedliche Ausprägung der Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Impulsivität und Hyperaktivität gekennzeichnet, die zu Beeinträchtigungen in mindestens zwei Lebensbereichen (z.B. Familie und Schule) führen und auch das Verhalten bei körperlicher Aktivität/Sport betreffen können. (Heft 10/2013)   › Weiterlesen

  • Klinische Untersuchung der Schulter - ein strukturierter Überblick

    Die manuelle Untersuchung der Schulter nimmt in der Klinik nach wie vor eine zentrale Stellung in der Diagnosefindung ein und ist oft richtungsweisend für die weitere Diagnostik und eine gezielte Therapie. In vielen Fällen ist sie das wichtigste Entscheidungskriterium für eine Operationsindikationsstellung. Auch die sichere Interpretation von radiologischen Befunden ist oft nur in Korrelation mit der klinischen Untersuchung möglich. (Heft 09/2013)   › Weiterlesen

  • Infiltrationsbehandlung bei akuten Muskelverletzungen: Sinn oder Unsinn?

    Problemstellung: Muskuläre Probleme im Freizeit- und Spitzensport zählen zu den häufigsten Ursachen für Trainings- und Wettkampfpausen. Bis heute besteht kein allgemeingültiger Konsens über das Therapieregime bei Muskelverletzungen, und es existiert kein wissenschaftlich ausreichender Beweis für die Wirksamkeit der verschiedenen Therapieoptionen. (Heft 04/2013)   › Weiterlesen

  • Doping und ärztliche Ethik

    Es handelt sich um ein Thema, bei dem man sicher sein kann, dass es den Sport und die Sportmedizin weiter begleiten wird. Zu einem Gegenstand der Ethik ist es vor allem in zwei Hinsichten geworden: Durch die Schwierigkeiten einer hieb- und stichfesten ethischen Begründung des rechtlichen Dopingverbots; und durch die zahlreichen ungeklärten Fragen im Zusammenhang mit dem Verhalten von Ärzten gegenüber Doping praktizierenden Sportlern. (Heft 03/2013)   › Weiterlesen

  • Die Gefährdung zur Sportsucht in Ausdauersportarten

    Sportsucht bzw. Sportsuchtgefährdung ist seit Beginn der 70iger Jahre des vergangenen Jahrhunderts stärker in den Fokus wissenschaftlicher Untersuchungen gerückt. Vor allem in den Ausdauersportarten wurde dieses Phänomen stärker untersucht. (Heft 02/2013)   › Weiterlesen

  • Prävention und Therapie typischer Verletzungen und Überlastungsbeschwerden bei männlichen Fußballspielern

    Verletzungen und Überlastungsschäden betreffen in mehr als 2/3 der Fälle die untere Extremität. Muskelverletzungen des Oberschenkels stehen im Vordergrund, gefolgt von Verletzungen der Knie- und Sprunggelenke. Übelastungsschäden treten gehäuft in der Leistenregion auf. Hier muß zwischen intra- und extraartikulären Ursachen differenziert werden. (Heft 01/2013)   › Weiterlesen

  • Fettstoffwechseltraining

    Fettstoffwechseltraining wird sowohl von Ausdauerleistungssportlern als auch von Gesundheitssportlern betrieben. Als Trainingsformen haben sich verschiedene Ausdauertrainingsvarianten mit hoher Fettflussrate etabliert, die inzwischen in ersten Längsschnittstudien untersucht sind. (Heft 12/2012)   › Weiterlesen

  • Physiologische Beanspruchung und deren Reliabilität von Exergaming motivierten Kraftübungen

    Damit ein körperliches Training mittels Exergaming für rehabilitative Zwecke nutzbar gemacht werden kann, muss eine gewisse Vorhersagbarkeit der physiologischen Beanspruchung möglich sein. Somit kann rehabilitatives Training mittels Exergaming planbar werden.(Heft 11/2012)   › Weiterlesen

  • Wirkung eines Trainings im offenen und geschlossenen kinetischen Systems nach vorderer Kreuzbandplastik

    Problem: Aufgrund höherer Dehnung des VKB werden offene kinetische Systeme im rehabilitativen Krafttraining nach VKP nicht empfohlen. Die Studie hatte zum Ziel, den Effekt eines Krafttrainings im offenen und geschlossenen System nach VKP auf die Laxizität des Kniegelenks während ambulanter Rehabilitation zu prüfen. (Heft 10/2012)   › Weiterlesen

  • Schuleingangsuntersuchung offenbart soziale Unterschiede bei Körperkomposition, Bewegungsverhalten und motorischem Entwicklungsstand

    Im Sinne einer ganzheitlichen Entwicklung sollten schulfähige Kinder neben kognitiven und sprachlichen auch über motorische Kompetenzen verfügen. (Heft 09/2012)   › Weiterlesen

  • Ballspielverletzungen im Schulsport und Möglichkeiten der Prävention

    Ballsportarten stehen in der Beliebtheitsskala bei Schülerinnen und Schülern sehr weit oben. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Ballspiele einen großen Anteil an der Unterrichtsgestaltung im Schulsport einnehmen. (Heft 06/2012)   › Weiterlesen

  • Pimp My Genes - Gendoping zwischen Fakten und Fiktionen

    Mit der fortschreitenden Entwicklung der Gentherapie werden zunehmend Befürchtungen laut, dass gen- und zelltherapeutische Verfahren zu Dopingzwecken missbraucht werden könnten. (Heft 05/2012)   › Weiterlesen

  • Handlungsbedarf zur Förderung körperlicher Aktivität im Kindesalter in Deutschland

    Körperliche Aktivität nimmt in der gesamten kindlichen Entwicklung eine zentrale Rolle ein und ist von hoher gesundheitlicher Relevanz. Neben genetischen Faktoren beeinflussen vor allem Umgebungsfaktoren das Bewegungsverhalten. Insbesondere durch den gesellschaftlichen Wandel gestaltet sich die Lebens- und Bewegungswelt der Kinder zunehmend bewegungsärmer. (Heft 04/2012)   › Weiterlesen

  • Vergleich der gesundheitlichen Auswirkungen von "3000 Schritte mehr am Tag" vs. geführte Spaziergänge

    Der gesundheitliche Nutzen von strukturierten, trainingsgesteuerten Bewegungsprogrammen wurde vielfach nachgewiesen. Hingegen ist die gesundheitliche Bedeutung von Alltagsaktivitäten mit flexiblen und unstrukturierten Aktivitäten nur wenig erforscht.(Heft 03/2012)   › Weiterlesen

  • Sensomotorisches Training zur Prävention von Sprunggelenksverletzungen

    Distorsionen des Sprunggelenks mit Verletzungen der lateralen Bandstrukturen zählen zu den häufigsten und komplikationsreichsten Sportverletzungen. Der Verletzungsprävention kommt deshalb aus medizinischer und sozioökonomischer Sicht besondere Bedeutung zu. Heft 01/2012)   › Weiterlesen

  • Hamulus ossis hamati-Frakturen bei Unterwasserrugbyspielern

    Studienziel: Hamulus ossis hamati-Frakturen sind seltene Handwurzelfrakturen, die bei bestimmten Sportarten gehäuft auftreten. In dieser Studie wurden Diagnostik und Therapie dieser Frakturen bei Unterwasserrugby Spielern retrospektiv ausgewertet.(Heft 12/2011)   › Weiterlesen

  • Hämoglobinmenge nach Langzeitbelastungen im Triathlon

    Es sollte unter Wettkampfbedingungen überprüft werden, ob die Bestimmung der Hb-Menge vor und nach einem Ironman-Wettkampf möglich und sinnvoll ist. (Heft 11/2011)   › Weiterlesen

teaser Ärztekammer im Blick 2014

Auf 24 Seiten informiert die Broschüre über ausgewählte Ereignisse und Aktivitäten im Zeitraum 2013 bis 2014.

Für unser Team suchen wir weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: Hier finden Sie aktuelle Stellenangebote der Landesärztekammer Baden-Württemberg und der vier Bezirksärztekammern.

Für suchtkranke Ärztinnen und Ärzte: Interventionsprogramm